Zentrale Gedenkfeier 2017

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KRIEGSTOTE der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts

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aus den Ortsteilen der heutigen Gemeinde Wadgassen, die fortlaufend vervollständigt werden!

 
 
 
 
 

 

DENKMAL gegen Krieg und das Vergessen unmittelbar nach seiner Aufstellung am  10. November 2016

"Wie ein blutiger Keil"

Zwei Stelen als Symbol gegen den Krieg

 

Ein neu geschaffenes Denkmal, exakt zwischen den Gräberfeldern der Toten aus den beiden Kriegen auf dem Spurker Friedhof aufgestellt, hilft dabei, den Wahn­sinn der Kriege symbolisch zu deuten und neu zusammenzuführen:

Zwei Quader aus Basaltlava, jeder für sich  symbolische Stele für einen der bei­den Weltkriege sind im Bereich zwischen den Kriegsgräbern dicht beieinander platziert und optisch in der Fluchtlinie der beiden Spurker Gräberfelder aufgestellt. Die Quader von je zwei Metern Höhe berühren sich fast, sind Richtungsweiser für die Kreuze der Kriegstoten. Die anthrazitschwarzen Quader aus Basaltlava sind nicht einfach nur makellos.

Basaltlava gekittet mit Muranoglas

Die Basaltlava besitzt deutlich erkennbare Gesteinseinschlüsse, die eine außer­ge­wöhn­liche Natursteinoberfläche freigibt. Am oberen Ende weisen die beiden Stelen jeweils eine deutliche Bruchstelle auf, aus denen je ein blutrot angefüllter Riss hervorbricht. Es sind kleine dreidimensionale Mosaikstücke aus rotem Muranoglas, mit denen der Riss unregelmäßig gefüllt ist. Als Quaderform unterbrochen und solcherart mit Rot gekittet gemahnt diese Umsetzung vielleicht an das Blut der Kriegsopfer. Die roten Glasstücke scheinen die Wunde dieses Bruches im Gestein zusammenhalten zu wollen. Dabei heben sich die jeweils abgesprengten Quaderteile einmal um 4 und einmal um 6 cm in die Höhe, Zahlen, die die Jahre der Kriegsdauer symbolisch wiedergeben.

Schließlich werden die beiden Stelen, versehen lediglich mit den Jahresdaten der Weltkriege, zu Wegmarken eines auf dem Gedenkortgelände neu angelegten Pfades mit Natursteinpflasterung, der die Gräberfelder jetzt auch räumlich zusammenführt.

Das von den Steinbildhauern Wilhelm-Michael Kasakow u. Uwe Hassdenteufel entworfene und ausgeführte neue Denkmal verbindet optisch und räumlich in sichtbarem Abstand zu den Gräberfeldern als Steinskulptur aus Lavabasalt und rotem Muranoglas das Gedenken für die Gefallenen der beiden Weltkriege.  (Maße: 1,8m (Boden) x 2.00m (Höhe)). In ihrer Entwurfsskizze haben die beiden Künstler ihren Denkmalentwurf folgendermaßen umrissen:

„Die beiden Basaltblöcke sind im oberen Bereich mit Spaltkeilen in Bohrlöchern getrennt und einseitig abgehoben. Den hinteren Block trennen 6 cm, den vorderen 4 cm. es sind die Anzahl der Kriegsjahre, die hier symbolisch dargestellt werden. Die Lücken füllen Mosaiksteine aus Muranoglas verschiedener Rottöne. Wie ein blutiger Keil schiebt sich der Krieg in das Leben der Menschen und gibt ihnen eine andere Lebensrichtung!“

 

"Wie ein blutiger Keil"

Ein Informationsfaltblatt zum 'Denkmal gegen den Krieg' ist im Rathaus der Gemeinde Wadgassen erhältlich. Ebenso kann dies durch Klick auf nachfolgende Abbildung direkt heruntergeladen werden. (Ein Öffnen und Ausdrucken des Dokumentes erfordert ein Programm, das pdf-Dateien öffnen kann)

 

 
 

 

 

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